Alle Beiträge von FSI Geschichte

Orientierungstage für Erstsemester

Herzlich Willkommen am Friedrich-Meinecke-Institut (FMI),

wie jedes Jahr wollen wir als studentische Fachschaftsinitiative den neuen Erstsemestern den Studienbeginn durch unsere Orientierungstage erleichtern und euch mit allen nötigen Informationen zum Semesterstart versorgen. Dazu laden wir euch erstmal zu einem gemütlichen Frühstück ein, bei dem ihr uns und eure zukünftigen Kommiliton*innen kennenlernen könnt. Gut gestärkt erklären wir euch dann was es u.a. mit Campus Management, dem Mentoring-Programm, ABV, LBW, Zedat und allen möglichen anderen „wichtigen“ Dingen an der FU auf sich hat. Dazu beantworten wir die Fragen, die euch auch sonst so unter den Nägeln brennen. Kommt einfach am 12.10. in den Raum A125 und in den Flur davor (FMI, Koserstr. 20) vorbei, wir freuen uns auf euch!

Alle Daten im Überblick:

Donnerstag, 12.10.2017

10.00 Offizielle Einführungsveranstaltung des Instituts

11.30 Frühstück im Raum A125 (1.OG) und davor

12.00 Was ist die Fachschaftsinitiative Geschichte? (Infos zum Histo
-Café, zur Ersti-Fahrt, zu Kneipenabenden, Kino und vielem mehr) und Institutsrundgang

15.00 Kritischer Campusrundgang mit der FSI Geschichte (Start U-Bhf Thielplatz: Brümmerstr./ Ecke Faradayweg)

19.30 Gemütlicher Kneipenabend im Café Linie 1
(Wilhelmstraße 9, Berlin-Kreuzberg, U-Bhf U1/U6 Hallesches Tor)

…und wer gleich aktiv werden will: Am 24.10. um 12 Uhr findet im Histo
-Café (A112) das erste FSI-Plenum in diesem Semester statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind!

Kommt mit auf Ersti-Fahrt!

Vom 02. – 05.11.2017 laden wir alle Interessierten (egal ob Studierende im Kern- oder Nebenfach, Master-Erstis oder wer auch immer Lust hat) ins nahegelegene Wernsdorf zu unserer traditionsreichen Erstifahrt ein. Dort erwartet euch – neben viel Spaß – die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und sich auszutauschen. Außerdem wird ein vielseitiges Workshop-Programm angeboten, das euch helfen soll, sich im Studienalltag zurechtzufinden und einen kritischen Blick auf die Uni zu entwickeln. Themen sind die Entzauberung des „Uni-Bluffs“, Gender und Geschlechterverhältnisse, eine Einführung in die Hochschulpolitik sowie ein Workshop zu Erinnerungspolitik. Auch die kreative Ader kann mit einem Stencil-Workshop ausgelebt werden.
Auch für eure eigenen Themen ist genug Platz!

Wie könnt ihr dabei sein? Schreibt eine Mail an fsigeschichte@riseup.net und wir schicken euch alle notwendigen Infos zu. Die Fahrt kostet samt Verpflegung und Übernachtung 30€, am Geld soll es aber nicht scheitern..
Der Tagungsort ist rolligerecht.
Bei allen Fragen wendet euch gerne vertrauensvoll an unsere Mailadresse (siehe oben).

Und wenn ihr Lust darauf habt: Kommt doch schonmal zu dem Orientierungstag am 12.10.16 ab 11:30 Uhr im Ersten Stock des Friedrich-Meinecke-Instituts (Räume A124, A125). Bei einem gemeinsamen Frühstück werden wir auch bereits einiges zur Erstifahrt verraten.

Wir freuen uns auf euch!

Wahl: Akademischer Senat und Institutsrat

Am 09. und 10.05. wird die Wahl zum akademischen Senat wiederholt, da die Verwaltung im Januar geschlammt und u.a. veraltete Wähler*innenregister zugrunde gelegt hat.
Die Einflussmöglichkeiten sind zwar sehr begrenzt, zum einen wegen einer festgeschriebenen absoluten Mehrheit der Professor*innen, zum anderen wegen der Entwertung des Gremiums selbst (zugunsten des Präsidiums). Trotzdem kann es sinnvoll sein, dort eine kritische studentische Stimme zu haben, die über aktuelle Ereignisse informiert ist und im Zweifelsfall ein aufschiebendes Veto einlegen kann. In diesem Sinne rufen wir dazu auf, Liste 4: Kritische FSIn/Uniforall! zu wählen.

Gleichzeitig findet außerdem die Wahl zum Institutsrat statt. Dieses Gremium erlässt Studien- und Prüfungsordnungen und kümmert sich um die Lehrplanung für die Semester. Hier möchten wir als FSI Geschichte ebenfalls eure Interessen vertreten!

Die Wahl wird am Dienstag am FMI und am Mittwoch in der Holzlaube (Raum 0.1063) stattfinden.

Das Histo-Kino zeigt den Film ,,F!del“ (2002)

In Erinnerung an den im November verstorbenen Comandante en Jefe der Kubanischen Revolution Fidel Castro Ruz zeigt die FSI Geschichte den Film „F!del“ aus dem Jahre 2002. (Regie: David Altwood.)
Der Film porträtiert das vorrevolutionäre Kuba der Batista-Diktatur
ebenso wie die wichtigsten Ereignisse des Guerrilla-Krieges und der Revolution, zeigt aber auch das Sozialistische Kuba vierzig Jahre nach dem Sieg der Revolution. Dieser (US-amerikanische) Spielfilm verbindet einen pseudo-dokumentarischen Anspruch mit dramatischen Elementen und zeigt gut, wie die historische Figur Fidel Castro bereits zu Lebzeiten von der antikommunistischen Rechen (und der internationalen Linken) mystifiziert, dämonisiert oder überhöht wurde. Begleitet von einem
kritischen Input bietet dieser Film sicherlich viel Platz für Debatten
rund um Fidel und das revolutionäre Kuba in Anspruch und Wirklichkeit. Wir freuen uns auf euch und eine spannende Diskussion.
Als kleines ‚Schmankerl‘ bieten wir Soli-Mojitos an, deren Erlös an die Arbeitsgemeinschaft Cuba Sí Berlin gehen wird.
Wo? Projetraum H48, Hermannstraße 48 (2. Hinterhof), 12049 Berlin
Wann? Dienstag, den 24.01.2017 um 20.00 Uhr

Die Veranstaltung ist barrierefrei zu erreichen und natürlich kostenlos.
Eure FSI Geschichte

 

Besetzung an der HU: Solidarität mit Andrej Holm!

Seit Mittwoch Nachmittag ist das Sozialwissenschaftliche Institut der Humboldt-Universität besetzt. Wir solidarisieren uns mit den Forderungen und rufen dazu auf, vor Ort vorbeizuschauen und sich einzubringen! Aktuelle Infos finden sich bei Twitter: https://twitter.com/holmbleibt


Aus der Pressemitteilung der Besetzer*innen:

„Heute haben wir, die Studierendeninitiative „Uni von Unten“, das Institut für Sozialwissenschaften besetzt. Dies ist unsere Antwort auf die politische Entscheidung, den kritischen Sozialwissenschaftler und Dozenten Andrej Holm zu entlassen.

Mit seiner Entscheidung setzt sich das Präsidium über die Wünsche eines Großteils der Studierenden hinweg. Die Mehrheit der Studierenden schätzt Andrej Holms Beiträge in Lehre und Forschung: Kritische Forschung, die sich nicht scheut, aktiv stadtpolitische Missstände anzusprechen und aktiv zu werden, ist genauso Andrejs Markenzeichen wie eine innovative, spannende und engagierte Lehre.

Die Argumentation, die Entscheidung beruhe auf juristische Sachzwänge, die keinen Spielraum offen lasse, ist falsch: Die juristische Sachlage wurde in den letzten Tagen und Wochen von verschiedenen Jurist*innen öffentlich kontrovers diskutiert. Das zeugt vom Spielraum, den das Präsidium bei seiner Entscheidung hatte. Es handelt sich also um eine politische Entscheidung, mit der das Präsidium dem Willen weiten Teilen der Studierenden in den Rücken fällt.

Dieser Entscheidung widersprechen wir hiermit. Unsere Forderungen sind die Folgenden
1. Eine Revision der Entscheidung des Präsidiums, Andrej Holm zu entlassen

Falls dies nicht möglich ist:
2. Die Schaffung einer neuen, unbefristeten Stelle am Lehrbereich „Stadt- und Regionalsoziologie“ am Institut für Sozialwissenschaften!

Mit Andrej Holm würde das ISW einen ausgewiesen kritischen und aktiven Dozenten verlieren. Wir nehmen jetzt, da uns die Universität ein kritisches Studium zunehmend erschwert, unsere Bildung selbst in die Hand. Wir setzen dem tristen Unialltag in den kommenden Tagen ein umfangreiches kritisches Seminar- und Diskussionsprogramm entgegen.“

Vortrag: ,,Durchquerte Räume: Das Tagebuch eines Söldners“

Die FSI Geschichte FU Berlin lädt alle herzlich zu einem neuen Vortrag aus der Reihe ,,Aus den Schubladen“ ein.
In diesem Rahmen möchten wir interessierten Studierenden die Möglichkeit geben ihre Haus-, Bachelor- oder wie auch immer gearteten Arbeiten zu präsentieren und darüber zu diskutieren.*****************************************************************************************

Unser Referent am Mittwoch, dem 11. Januar 2017 wird Nico Homburg sein. Er stellt uns folgendes Thema vor:

,,Durchquerte Räume: Das Tagebuch eines Söldners aus dem Dreißigjährigen Krieg aus erinnerungstheoretischer Perspektive“

Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges legte ein Söldner seine Erinnerungen in Tagebuchform nieder. Darin berichtet er über ein 25jähriges Söldnerleben, welches ihn quer durch Europa führte. Nicht nur war er Zeuge bei der Erstürmung Magdeburgs oder der Schlacht, bei der ,,Schwedenkönig“ Gustav Adolf II. den Tod fand; seine Ausführungen zum Beutemachen oder die anekdotenhaften Erwähnungen von üppigen Festmählern und Zechereien verschaffen uns einen Einblick in eine Lebensrealität, die vom jahrzehntelangen Krieg strukturierte war. Aus seinen Erinnerungen und wahrscheinlich auch anhand angefertigter Notizen legte der Schreiber gegen Kriegsende seine Lebenserinnerungen nieder, die einen narrativen Zeitraum von 1625 bis 1649 wiedergeben.

Die Veranstaltung findet
am Mittwoch, dem 11. Januar 2017 um 18:00 Uhr
im Raum A124 im Friedrich Meinecke Institut (Koserstr. 20) statt.
Der Zugang ist barrierefrei und die Veranstaltung kostenlos

Zur Facebook-Veranstaltung geht es hier:

https://www.facebook.com/events/387731588226407/

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen,

Eure FSI Geschichte

 

Weihnachtsfeier mit der FSI Geschichte

Gesch(enk)Kult-Party,

die große Weihnachtsfeier eurer FSI Geschichte.
Wie jedes Jahr wollen wir in geselliger Runde den Umstand zelebrieren, das Jahresende doch noch erreicht zu haben.
Aus diesem Anlass schmeißen wir den Glühweinkocher an und wärmen unsere Herzen. Lustig wird es in jedem Fall, denn wir zeigen Loriot’s Klassiker „Weihnachten bei
Hoppenstets“.

Am Buffet findet ihr danach allerhand Nahrhaftes und den üblichen
Weihnachtssüßkram. Für jegliche Art von Getränken, von Bier bis zum alkoholfreien Punsch, ist gesorgt.

Kommet zahlreich und voller Freude,
wir sehen uns,
Eure FSI Geschichte

Wo: Friedrich-Meinecke-Institut, Koserstr. 20/ 14195 Berlin, Raum A 127
Wann: Am Donnerstag, dem 15.12.2016, ab 19 Uhr

hoppen

Refugee Hungerstreik in Dahlem

Im Moment streiken Bewohner des Heimes im Hüttenweg 43 in Berlin Dahlem-Dorf gegen ihre Unterkunftsbedingungen. Die ca. 200 Bewohner*innen stehen im Hungerstreik und wollen diesen so lange fortführen bis es eine Lösung für ihre Situation gibt. Ihre einfachen Forderungen sind dabei eine Instandsetzung des Heims und dass jede Familie ein eigenes Zimmer bekommt, um zumindest ein Mindestmaß an Privatsphäre zu haben. Es gibt seit Längerem schon kein wirklich funktionierendes Sanitärsystem mehr und die Menschen wurden vom Hausmeister aufgefordert, Wasser aus der Kloschüssel zu trinken. Seit einem Jahr wird den Bewohner*innen eine Lösung versprochen, es tut sich aber nichts!
Aktuell liegen nun schon Angebote von anderen Heimen vor, die Leute aufzunehmen, der Heimbetreiber weigert sich aber.

Wenn ihr könnt, kommt vorbei unterstützt Sie in ihrer Auseinandersetzung für ein menschwürdiges Leben!

Allein das Recht zu bleiben ist leider nicht alles, das Wie, also menschenwürdige Bedingungen und gleiche Rechte für Alle, ist mindestens genau so wichtig!

If I Had a Hammer – Maschinensturm als Protestform am Beispiel der Englischen ‚Luddites‘

Die Textilindustrie stellte zu Anfang des 19. Jahrhunderts das Rückgrat der britischen Wirtschaft dar. Gleichzeitig fand innerhalb dieses alten Gewerbes eine rabiate Verdrängung von menschlicher durch maschinelle Arbeitskraft statt, was für den Großteil der britischen Textilarbeiter*innen den Entzug der Existenzgrundlage bedeutete. Gegen diese Entwicklung wehrten sich die sogenannten ‚Luddites‘ durch die Zerstörung der, so wurde ihnen vorgeworfen, „verhassten Maschinerie“.

Aber stimmt der Vorwurf, dass es sich bei den ‚Luddites‘ um Gegner*innen des technischen Fortschritts handelte, wie die zeitgenössische Presse und spätere Genrerationen von marxistischen Wissenschaftler*innen behaupteten? Und ergibt eine einheitliche Bezeichnung verschiedener Gruppen als ‚Luddites‘ überhaupt Sinn? Diesen Fragen wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Aus den Schubladen“ am 7. Dezember nachgegangen werden.

,,Aus den Schubladen“ ist eine von der FSI Geschichte initiierte Veranstaltungereihe für das Wintersemester 16/17. Mit dem Anspruch studentische Arbeiten (von der Hausarbeit bis zur Masterarbeit) aus dem Bereich der Geschichtswissenschaften zu präsentieren, wollen wir das erarbeitete Wissen der Studierenden nicht den Aktenschränken überlassen, sondern in Vorträgen von den Verfasser*innen präsentieren und zur Diskussion stellen lassen.

Wann? Mittwoch, den 07.12.2016, 18 Uhr
Wo? Friedrich-Meinicke-Institut (Koserstraße 20), Raum A124
Referent: Minas Hilbig