Archiv für den Monat: Dezember 2016

Weihnachtsfeier mit der FSI Geschichte

Gesch(enk)Kult-Party,

die große Weihnachtsfeier eurer FSI Geschichte.
Wie jedes Jahr wollen wir in geselliger Runde den Umstand zelebrieren, das Jahresende doch noch erreicht zu haben.
Aus diesem Anlass schmeißen wir den Glühweinkocher an und wärmen unsere Herzen. Lustig wird es in jedem Fall, denn wir zeigen Loriot’s Klassiker „Weihnachten bei
Hoppenstets“.

Am Buffet findet ihr danach allerhand Nahrhaftes und den üblichen
Weihnachtssüßkram. Für jegliche Art von Getränken, von Bier bis zum alkoholfreien Punsch, ist gesorgt.

Kommet zahlreich und voller Freude,
wir sehen uns,
Eure FSI Geschichte

Wo: Friedrich-Meinecke-Institut, Koserstr. 20/ 14195 Berlin, Raum A 127
Wann: Am Donnerstag, dem 15.12.2016, ab 19 Uhr

hoppen

Refugee Hungerstreik in Dahlem

Im Moment streiken Bewohner des Heimes im Hüttenweg 43 in Berlin Dahlem-Dorf gegen ihre Unterkunftsbedingungen. Die ca. 200 Bewohner*innen stehen im Hungerstreik und wollen diesen so lange fortführen bis es eine Lösung für ihre Situation gibt. Ihre einfachen Forderungen sind dabei eine Instandsetzung des Heims und dass jede Familie ein eigenes Zimmer bekommt, um zumindest ein Mindestmaß an Privatsphäre zu haben. Es gibt seit Längerem schon kein wirklich funktionierendes Sanitärsystem mehr und die Menschen wurden vom Hausmeister aufgefordert, Wasser aus der Kloschüssel zu trinken. Seit einem Jahr wird den Bewohner*innen eine Lösung versprochen, es tut sich aber nichts!
Aktuell liegen nun schon Angebote von anderen Heimen vor, die Leute aufzunehmen, der Heimbetreiber weigert sich aber.

Wenn ihr könnt, kommt vorbei unterstützt Sie in ihrer Auseinandersetzung für ein menschwürdiges Leben!

Allein das Recht zu bleiben ist leider nicht alles, das Wie, also menschenwürdige Bedingungen und gleiche Rechte für Alle, ist mindestens genau so wichtig!

If I Had a Hammer – Maschinensturm als Protestform am Beispiel der Englischen ‚Luddites‘

Die Textilindustrie stellte zu Anfang des 19. Jahrhunderts das Rückgrat der britischen Wirtschaft dar. Gleichzeitig fand innerhalb dieses alten Gewerbes eine rabiate Verdrängung von menschlicher durch maschinelle Arbeitskraft statt, was für den Großteil der britischen Textilarbeiter*innen den Entzug der Existenzgrundlage bedeutete. Gegen diese Entwicklung wehrten sich die sogenannten ‚Luddites‘ durch die Zerstörung der, so wurde ihnen vorgeworfen, „verhassten Maschinerie“.

Aber stimmt der Vorwurf, dass es sich bei den ‚Luddites‘ um Gegner*innen des technischen Fortschritts handelte, wie die zeitgenössische Presse und spätere Genrerationen von marxistischen Wissenschaftler*innen behaupteten? Und ergibt eine einheitliche Bezeichnung verschiedener Gruppen als ‚Luddites‘ überhaupt Sinn? Diesen Fragen wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Aus den Schubladen“ am 7. Dezember nachgegangen werden.

,,Aus den Schubladen“ ist eine von der FSI Geschichte initiierte Veranstaltungereihe für das Wintersemester 16/17. Mit dem Anspruch studentische Arbeiten (von der Hausarbeit bis zur Masterarbeit) aus dem Bereich der Geschichtswissenschaften zu präsentieren, wollen wir das erarbeitete Wissen der Studierenden nicht den Aktenschränken überlassen, sondern in Vorträgen von den Verfasser*innen präsentieren und zur Diskussion stellen lassen.

Wann? Mittwoch, den 07.12.2016, 18 Uhr
Wo? Friedrich-Meinicke-Institut (Koserstraße 20), Raum A124
Referent: Minas Hilbig