Archiv für den Monat: Februar 2016

Umbenennung rassistischer Straßennamen

Wir möchten als FSI-Geschichte auf diese unserer Meinung nach sehr unterstützenswerte Initiative hinweisen:
mstraßenumbenennungsfest (11)
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Liebe alle,
die studentische Interventionsgruppe “Die deutsche Kolonialgeschichte” (ddk) der  Humboldt Universität zu Berlin, welche sich mit der langjährigen Forderung der afrikanischen/Schwarzen Community von Berlin solidarisiert, hat eine Online Petition für die Umbenennung von Straßen mit kolonialrassistischen Namen in Berlin-Mitte gestartet. Sie bitten Sie, die unten verlinkte Petition zu unterstützen, damit der Bezirk Berlin-Mitte und die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland endlich ein Zeichen setzen: für eine selbstkritische Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit und in später Ehrung des Widerstandes von Opfern rassistischer Gewalt.
Wir schließen uns dieser Bitte an und freuen uns über die Unterzeichnung und Weiterleitung der Resolution!
Hier unterzeichnen: http://is.gd/umbenennen
Außerdem laden wir Sie herzlich zu den folgenden Veranstaltungen ein:
Infoveranstaltung zu kolonialrassistischen Straßennamen in Berlin-Mitte (in Kooperation mit Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland, Afrika-Rat Berlin-Brandenburg, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag und Berlin Postkolonial)
Freitag, 26.02.2016, 17:00 Uhr
Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität zu Berlin, Raum 311, M*straße 40-41, 10117 Berlin
10. Gedenkmarsch des Komitees für ein afrikanisches Denkmal in Berlin (KADIB) für die afrikanischen Opfer von Versklavung, Versklavungshandel, Kolonialismus und rassistischer Gewalt
Samstag, 27.02.2016, 11 Uhr
Wilhelmstraße 92, 10117 Berlin
Weitere Infos zur M* Str. unter:  http://decolonize-mitte.de/
Video-Clip „Rename the Streets“ von Daniel Haaksman: https://www.youtube.com/watch?v=LBwIWbfeuDk
Kontakt zur studentischen Interventionsgruppe: ddk2016@lycos.com
Kontakt zum Bündnis „Decolonize-Mitte“: Tahir Della: tahirdella@isdonline.de (Mobil: 01525 421 7327)
                                                                     bzw. Christian Kopp: buero@berlin-postkolonial.de (Mobil: 01799 100 976)
Herzliche Grüße
Berlin Postkolonial e.V.

Histokino: H3ngm3n also di3

Das Semester ist schon fast vorbei und wir müssen wieder einige Wochen ohne Dahlem zurechtkommen. Einen Grund das Histokino ausfallen zu lassen ist das aber noch lange nicht.
Deswegen wollen wir euch am 23. Februar 2016 um 20 Uhr wieder in den Neuköllner Projektraum H48 zum gemeinsamen ,,Film-genießen“ einladen. Diesmal zeigen wir …
H3ngm3n also di3! (Fritz Lang, Bert Brecht, USA 1943)
Das von den Nazis besetzte Prag: Reichsprotektor Heydrich – genannt „der Henker“ – kommt bei einem Attentat tschechischer Widerstandskämpfer ums Leben.  Mascha, Tochter eines angesehenen Prager Professors, versteckt den Attentäter.  Als Vergeltung für das Attentat auf Heydrich werden  400 Bürger von Prag, unter ihnen auch Maschas Vater, als Geiseln festgehalten und sollen erschossen werden, wenn der Attentäter der Gestapo nicht ausgeliefert wird. Mascha steht nun vor einer schrecklichen Situation: Unterstützt sie den Widerstand oder rettet sie ihren Vater? Auch die Gestapo und ein eingeschleuster Spitzel  machen Jagd auf die Verschwörer… doch der Widerstand dreht den Spieß um.
Gedreht  1943 in Hollywood nach einer Idee von Fritz Lang und Bertolt Brecht (Musik von Hanns Eisler), sollte dieser Film Kriegsbeitrag auf Seiten der Alliierten sein. Die meisten Rollen wurden von antifaschistischen  deutschen Exilanten gespielt. Ein packendes Drama und beeindruckendes Zeitdokument!
Die Veranstaltung ist kostenlos und barrierearm zu erreichen.
Di, 23. Februar, 20 Uhr
Projektraum H48, Herrmannstraße 48, U Boddinstraße
Wir freuen uns auf nette Gäste und ein bisschen Abwechslung vom alltäglichen Hausarbeitstrott!
Eure FSI-Geschichte