Archiv für den Monat: November 2015

Histo-Kino: Wer_Gew@lt_saeht – Von_Biedermeiern_und_Br@ndstiftern

Der zweite Histo-Kino abend im Wintersemester 15/16 beschäftigt sich mit der Pogromstimmung 1992 und versucht mit Input und Diskussion zur heutigen Debatte über Asylrechtsverschärfung anzuknüpfen.

Zeigen tun wir „Wer_Gew@lt_saeht – Von_Biedermeiern_und_Br@ndstiftern“

Dokumentation, BRD 1993, 43 min, Gert Monheim, WDR
„Der Film beleuchtet die Hintergründe des rassisti schen Pogroms von Rostock-Lichtenhagen.
Vom 22. bis zum 26. August 1992 wurde die Zentrale Aufnahmestelle für
Asylbewerber*innen (ZAst) und das daneben liegende Wohnheim der vietnamesischen
Vertragsarbeiter_innen von einem Mob aus Anwohner*innen und Neonazis angegriffen.
Bis zu 5000 Menschen applaudierten, als Steine und Brandsätze fl ogen. Der Film
arbeitet den Zusammenhang zwischen den Pogromen und den Kampagnen der CDU
und FDP zur Abschaff ung des Grundrechts auf Asyl heraus. Er rekonstruiert die Welle
der rassisti schen Angriff e und Brandanschläge und hinterfragtk kriti sch die Rolle der
politi sch Verantwortlichen und der Medien.
Mit Diskussion und Input von Akti vist*innen der North East Antifa (NEA) sowie kühlen Getränken.“

Wann: Ab 19:30

Wo: Projektraum H48 (Hermannstr. 48, U-Boddinstraße)

Die Veranstaltung ist barrierearm!!!

Refugee Schul- und Unistreik

SCHULSTREIK – Gegen Rassismus ob PEGIDA oder Staat – brennende Heime sind die Früchte ihrer Saat! – 19.11.2015 – 11:00 Uhr – Potsdamer Platz

schulstreik-berlin-uni-schule-rassismus

Rassismus auf der Straße: Über 500 gewaltsame Übergriffe auf Geflüchtete und Unterkünfte in diesem Jahr! Regelmäßig bringen die Rassist*innen wie PEGIDA und Nazis über 10.000 Menschen auf die Straße und auf einmal scheint es wieder ok Rassist*in zu sein. Im Vergleich zu 2012 sind die Übergriffe auf mehr als das Zwanzigfache gestiegen. Die rechte Gewalt eskaliert zu progromähnlicher Stimmung – und das nicht nur in Deutschland. Dazu gehören schon lange nicht mehr „nur“ Pöbeleien, sondern auch Brandanschläge und Hetzjagden, wie in Hellersdorf und Heidenau. Doch die Gewalt betrifft nicht nur Geflüchtete, sondern uns alle, denn alle die nicht in ihr Bild passen, werden zur Zielscheibe. Wir haben die Schnauze voll und werden das nicht länger hinnehmen!
Und auch der Staat tut kaum etwas um uns und unsere Freund*innen zu schützen.

Staatlicher Rassismus: Zwar ist es seit neustem Mode, dass sich die Bundesregierung anti-rassistisch gibt, aber die Realität sieht anders aus. Eine Asylgesetzverschärfung jagd die nächste, ihr Zweck: Mehr Menschen schneller abzuschieben, das Mittel: Abschiebehaft für bis zu 12 Monate. Die Grenzen werden wieder dicht gemacht und die Bundeswehr ins Mittelmeer geschickt um Schiffe zu versenken. Doch auch die Menschen, die Deutschland erreichen, erwartet hier kein rosiges Leben: Ein Lagerplatz, in dem ihnen 4 – 6 m² ist fast schon ein „Glücksfall“, viele müssen bei Regen und Kälte auf der Straße schlafen und verbringen Tage in den Schlangen zur Registrierung wie beim LaGeSo in Moabit. Dass in einem der reichsten Länder der Welt, das u.a. durch Waffenexporte täglich Fluchtursachen schafft und an jedem Krieg mitverdient, kein Geld da sein soll um den Opfern dieser Lage zu helfen, kaufen wir euch nicht ab. Geld ist da, es ist nur falsch verteilt! Gebäude, die leer stehen, um sie später gewinnbringend zu verkaufen und die Vernichtung von guten Lebensmitteln, sind nur zwei Beispiele dafür.

Wir kämpfen für eine Gesellschaft ohne Grenzen und Unterdrückung, in der es um die Bedürfnisse aller und nicht um den Profit weniger geht. Eine Gesellschaft in der wir gemeinsam und solidarisch zusammenleben und nicht mehr gezwungen werden den Großteil unseres Tages in Schulen und Betrieben „abzusitzen“. Eine Gesellschaft in der wir uns frei entfalten können, Lernen Spaß macht und alle Zugang zu guter Bildung haben.

Gleiche Rechte für Alle!
Volle Staatsbürger*innenrechte für Geflüchtete, heißt Recht auf Arbeit, volle demokratische Rechte und Bewegungsfreiheit

Lager Abschaffen!
Für die Unterbringung in eigenen Wohnungen. Wo es den Platz nicht gibt: Enteignung von Leerstand und Spekulationsobjekten und massiven Sozialwohnungsbau.

Werdet aktiv gegen rechte Gewalt!
Bildet antirassistische Strukturen und Schüler*innengruppen, organisiert euch, geht auf die Straße und seid da wo es brennt.

Rassismus keinen Raum bieten!
Für eine breite Jugendbewegung gegen jede Form von Unterdrückung.


Refugee Schul- und Unistreik Berlin

https://refugeeschulstreik.wordpress.com/

Rassistischen Aufmarsch der AfD verhindern!

AfD-Demo stoppen!

Während sich viele Menschen für Geflüchtete einsetzen, nimmt die Hetzkampagne der AfD gegen Geflüchtete neue Dimensionen an. Unter dem zynischen Motto „Asyl braucht Grenzen“ will die AfD mit 10.000 „besorgten Bürger“ oder wie sich RassistInnen heutzutage sonst noch nennen durch Berlin marschieren. Doch Stopp! „Refugees welcome“ heißt auch Rechtspopulismus keinen Raum zu überlassen!

Info-Veranstaltung:
Freitag, 6.11.
19 Uhr
Mehringhof/Versammlungsraum

Demo gegen AfD-Aufmarsch:
Samstag, 7.11.
11 Uhr
Friedrichstraße/U-Bahnhof Kochstraße

 

Für weitere Informationen klickt auf den Link, dort steht, was hinter der AfD wirklcih steckt. Am 7.11.15 auf die Straße gehen