Archiv für den Monat: März 2015

Histo-Kino vor dem neuem Semester

Auch in diesem Monat veranstalten wir wieder unser Histo-Kino.

Dieses mal zeigen wir euch die Dokumentation „Dreams & Pieces“.

DreamsandPieces

„Theresia Reinhold ist durch verschiedene Städte der USA gefahren und hat ihn gesucht – den amerikanischen Traum. In ihrer Dokumentation “Dreams & Pieces” redet sie mit vielen Menschen und spricht mit ihnen über das, was vom amerikanischen Traum übrig geblieben ist, ob es ihn überhaupt noch gibt und wie sehr dieses Konzept durchwebt ist von Rassismus und anderen Diskriminierungen.

Theresia selbst, wird euch einen Input geben.“

Die Veranstaltung ist am 31.03.2015 im Projektraum H48 (Herrmannstraße 48) und Eintritt frei.

Beginn 19:45

Ebenfalls ist diese Veranstaltung barrierearm.

Nationale Revolution am 8. Mai?

19. März, 19 Uhr

Nationale Revolution am 8. Mai??

Info- und Diskussionsveranstaltung über Verschwörungsideologien und die Hintergründe der geplanten nationalistischen Demo am 8. Mai

Verschwörungstheorien werden gemeinhin als absurd und skurril abgetan und verharmlost. Sie gehören nicht zum klassischen Feld emanzipatorischer Interventionen. Linker Politik in Berlin fehlt bislang weitgehend ein Zugang zu den diversen theoretischen und praktischen Zusammenhängen von Reaktionären, Nazis, Friedensbewegten und Verschwörungstheoretiker*innen. Der nächste Anlass steht aber schon vor der Tür: Am 8. Mai soll in Berlin unter dem Motto „1 Millionen Stimmen gegen die Islamisierung und Amerikanisierung des Abendlandes“ eine riesige nationalistische Demonstration stattfinden, tausende Reichsbürger*innen, Verschwörungsleute und Nazis kündigen sich an.

Wir werden in unserer Veranstaltung die Hintergründe dieses Aufmarschs beleuchten und uns mit Verschwörungstheorien auseinandersetzen. Was bedeuten Verschwörungsideologien politisch? Was sind die Verbindungen zu reaktionären Bewegungen wie Pegida? Warum haben Verschwörungsideologien eine so starke nationalistische, rassistische und antisemitische Komponente und inwiefern sind sie eine reale Gefahr?

Zuletzt wollen wir schauen, welche Interventionsmöglichkeiten für emanzipatorische Linke bestehen um der nationalistischen Großmobilisierung zum 8. Mai entgegenzutreten.

Die Veranstaltung ist per Fahrstuhl zu erreichen und rauchfrei. Danach darf zu Cocktails, Bier und Brause wieder geraucht werden. Der Tresen ist bis ca. 1 Uhr offen.

Donnerstag 19.3. // 19 Uhr // Projektraum, Hermannstraße 48 (U-Bahnhof Boddinstr.)

Podiumsdiskussion zu rassistischen Mobilisierungen in Berlin

Podiumsdiskussion zu den rassistischen Mobilisierungen in den Randbezirken

Plakat

Den rechten Mob stoppen!
Rückblick und Auswertung der Aktionen gegen die rassistischen Mobilisierungen in den Randbezirken

Podiumsdiskussion | 19. März 2015 | 20.00 Uhr | Bandito Rosso

 

Marzahn, Falkenberg, Köpenick, Buch: Seitdem bekannt wurde, dass in den Berliner Randbezirken Container-Lager für Refugees eröffnet werden sollen, tobt der deutsch Mob. Rassistische Anwohnende, Rassist*innen und Nazis hetzen dort Hand in Hand gegen Geflüchtete und tragen ihren Hass wöchentlich auf die Straßen. In seiner Breite und Zahlenmäßigkeit weckt die derzeitige rechte Mobilmachung in der BRD Erinnerungenen an die 90er Jahre. Zeitweise konnte die unangenehme Melange aus Anwohner*innen und Neonazis in Marzahn bis zu 1000 Menschen gegen eine vermeintlich drohende »Überfremdung« auf die Straße bewegen.
Berliner Antifaschist*innen stellen sich Woche für Woche den Rassist*innen entgegen – teilweise mit Erfolg, oft aber verbunden mit Niederlagen und dem Gefühl ausgebrannt zu sein. Mittlerweile haben die Aufmärsche durch kontinuierliche Gegenaktivitäten deutlich an Mobilisierungspotential verloren. Ein guter Moment, wie wir finden, um die letzten Moante auszuwerten.
Wir laden hiermit alle ein, die mit uns in den letzten Monaten auf den Straßen waren und die, die es vielleicht noch sein werden. Antifas aus den Randbezirken werden einen Rückblick geben welche Aktionen bisher gelaufen sind, was funktioniert hat und was beim nächsten mal besser laufen könnte. Gemeinsam wollen wir diskutieren: Welche Praxis brauchen wir? Welche effekiven Möglichkeiten gäbe es jenseits von Blockade und Demo noch? Wie könnten wir eigene Akzente setzen, die über den reinen Anti-Nazi-Kampf hinaus gehen? Und zu guter Letzt: Wie schaffen wir es, mehr Leute in die Außenbezirke zu bewegen?

 

Referent*innen:
– Marzahn: Antifa Kollektiv Marzahn/Hellersdorf (AKM)
– Hohenschönhausen: Gemeinsam gegen Rassismus – Hohenschönhausen
– Buch: North East Antifa (NEA)
– Köpenick: Uffmucken