Archiv für den Monat: Januar 2015

Call for Papers – ,,Global History“

Nächsten April findet eine tolle studentische Konferenz zur Globalgeschichte hier in Berlin statt. Beteiligung ist dort mehr als gefragt!
Anbei könnt ihr alle nötigen Informationen entnehmen:

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Liebe Mitstudierende,
wir – eine internationale Gruppe Studierender des Masterstudiengangs
„Global History“ an FU und HU Berlin – werden am 24. und 25. April eine
studentische Konferenz zur Forschungspraxis der Globalgeschichte
ausrichten. Hierzu möchten wir alle Student_innen, die sich einmal an
ein globalgeschichtliches Thema gewagt haben, einladen, ihre Seminar-
oder Abschlussarbeiten vorzustellen. Der Call for Papers (siehe Anhang)
läuft noch bis zum 1.3.2015.
Weitere Informationen zur Tagung findet ihr auf:
https://globalhistorystudentconference.wordpress.com/
Bei Fragen oder für Bewerbungen könnt ihr uns unter folgender
E-Mail-Adresse globalhistorystudentconference@gmail.com oder auf
Facebook
https://www.facebook.com/Global.History.Student.Conference.2015?ref=aymt_homepage_panel
kontaktieren.
Wir würden uns freuen, wenn ihr diese Mail auch an weitere potentielle
Interessent_innen weiterleiten könnten.
Bei weiteren Fragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Das Konferenzteam

Aus-den-Schubladen

Call for Papers

Liebe Studierende,

wollt Ihr länger zusehen, wie Eure Hausarbeiten in den Schubladen verrotten? Eure Ideen zu Staub zerfallen? Geht euch das zu weit? Hier kommt die Lösung:

,,Aus den Schubladen“

Die FSI Geschichte bietet Euch den einzigartigen Service an ,1 eure Haus- und Abschlussarbeiten unter fachkundiger Kompetenz einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Rahmen unseres Projektes ‚Aus den Schubladen‘ werden wir Eure Texte bei uns im FSI-Raum digital und schriftlich archivieren. Die Kopierkosten werden durch die studentische Infrastruktur des AStA getragen – es wird Euch somit keine finanzielle Aufwendung oder Verpflichtung abverlangt.

Das Konzept unseres Projektes ist von Studierenden für Studierende konzipiert. Eure Arbeiten, in die Ihr sicherlich große Mühe und Zeit (und ggf. auch Eifer) investiert habt, verrotten i.d.R. in euren Schubladen, in euren Laptops oder in irgendwelchen Ordnern. Vordergründig steht die Idee, dass wir Euch auf unkomplizierte und hierarchiefreie Weise anbieten, Wissen zu teilen, das unter dem herkömmlichen Prozedere sonst dem Vergessen überantwortet wird. Da auch die Universität Eure Arbeiten nicht archiviert, ist einmal mehr studentische Initiative gefordert – eventuell entsteht ja sogar ein studentisches Seminar aus Euren Ideen.

Im Zuge dessen steht bei uns zu Beginn des nächsten Sommersemesters eine studentische Vortragsreihe in Planung. Wir bieten Euch die Möglichkeit, Eure Ergebnisse und euer Wissen in einem Vortrag zu präsentieren und anschließend in einer Diskussionsrunde zur Debatte zu stellen. Bei Interesse nehmen wir gerne Eure Vorschläge entgegen, helfen selbstverständlich bei offenen Fragen und organisieren, was zu organisieren ist. Selbstverständlich ist eine Einreichung auch dann explizit erwünscht, wenn Ihr keinen Vortrag halten möchtet.

Kein Vergessen, kein Verrotten! Bekennt Euch zu Eurer Forschung und helft mit, studentisches Wirken und Wissen den Pforten der Amnesie zu entreißen!
Für eine Wertschätzung alltäglicher Exzellenz!

,,Die Tat wird vergessen doch das Werk bleibt bestehen“ – Ovid 2

Eure Freund_innen der FSI-Geschichte

Formalia zur Abgabe
– Wir nehmen: Hausarbeiten, Abschlussarbeiten (Bachelor, Master), Essays und Ähnliches. Kurz: alle Texte, von denen Ihr denkt, dass sie einen Gewinn für die Wissenschaft darstellen – oder zumindest interessant sind
– Abgabe per Mail an: aus-den-schubladen@riseup.net (PDF) oder im Histo-Café

Formalia und Termine zur Vortragsreihe
– Deadline: bis Ende März 2015
– Auftakt: Woche zwischen 20. – 24. April 2015
– Mindestdauer des Vortrags: 30-45 min.
– Evtl. kurzen Abstract für den Vortrag einreichen (Eure Arbeit in 100-200 Wörtern kurz zusammenfassen)
– Termine und Form der Vorträge werden anhand der Anzahl der Einreichungen basisdemokratisch mit Euch abgestimmt

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1 Schließlich sind wir eine ‚Exzellenzuni‘.
2 Lat.: „factum abiit, monumenta manent“, Ovid, Festkalender (Fasti), Buch IV, 709.

Offener Workshop zur Einführung in das Geschichtsstudium

Liebe Studierende,

die FSI Geschichte bietet euch für die Endphase des Wintersemesters einen begleitenden Workshop für die anstehende Klausuren und Hausarbeitenphase an. Das Ganze ist konzipiert als eine offene, lockere Runde, in der Studierenden der ersten Semester die Möglichkeit geboten wird, gemeinsam mit älteren Semestern grundlegende Fragen zum geschichtswissenschaftlichen Arbeiten zu klären. Die Schwerpunkte liegen auf einer gemeinsamen Klausurvorbereitung für die Einführungsmodule (etwa für die MittelalterEinführung) sowie einer Einführung in die Themenfindung und das Verfassen einer Hausarbeit. Es ist hierbei explizit erwünscht, dass ihr eure eigenen Vorstellungen, Probleme und Schwierigkeiten mit einbringt, denen ihr im Studium begegnet seid.

Liebe Grüße,

eure Freund_innen von der FSI Geschichte

Termine:
Mittwoch, 28. 01. 2015, ab 16.00 im HistoCafé
Donnerstag, 29. 01. 2015, ab 16.00 im HistoCafé
Die Termine für die darauffolgende Woche sollen gemeinsam gefunden werden.

Histo-Kino

Auch diesen Monat veranstalten wir wieder einen Histo-Kino-Abend.
Anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz zeigen wir

am Dienstag, dem 27. Januar

um 19.30 Uhr  im H48 an der Hermannstr. 48 (Nähe U-Bahn Boddinstraße) den Film …

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„Mut zum L3ben“ (Dokumentation, 2012)

»In uns, die wir aus Auschwitz zurückgekommen sind, ist die Lebenskraft sehr tief. Wir wissen, wie teuer das Leben ist.« Éva Pusztai

Als Überlebende von Auschwitz waren Esther Bejarano, Yehuda Bacon, Éva Pusztai und Greta Klingsberg einem der schwersten Angriffe auf die Menschlichkeit in der Geschichte der Zivilisation ausgesetzt. Wie gelang es ihnen, diesen Angriff als Mensch zu überstehen? Was gab ihnen die Kraft zum Leben, Überleben und Weiterleben? In ihren Erfahrungen verdichten sich grundlegende Erfahrungen des Menschseins: Was können uns die Überlebenden von Auschwitz lehren über die Widerstandskraft des Menschen und die unzerstörbare Würde des Menschseins? Neben dem unermesslichen Leiden des Holocaust gibt es noch etwas anderes: den Triumph der Menschlichkeit über die Unmenschlichkeit, der sich in einer großen Liebeserklärung an das Leben kundtut.

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Zum Film wird es einen kurzen Input geben und im Anschluss an die Veranstaltung laden wir euch zum FSI-Tresen und einer möglichen Diskussion zum Film am selben Ort ein!

Der Eintritt ist selbstverständlich frei und die Veranstaltung rolligerecht.

Ergebnisse der Wahlen (13.-15. Januar)

Es stehen die Ergebnisse von den 3 Wahlen der letzten Woche (13.-15.Januar 2015) fest.

Bei der Wahl zum Studierendenparlament (StuPa) haben wir 131 Stimmen erhalten und 3 Sitze im StuPa bekommen. Somit sind wir sogar die drittstärkste Kraft nach der FSI WiWiss und den Jusos. Das Ergebnis könnt ihr Stimmverteilung_und_Sitze Stimmverteilung_nach_FB nachlesen. Hierfür wollen wir uns bei allen Wähler_innen bedanken, denn durch euch sind wir mit 3 Sitzen im StuPa vertreten. Auch steht wohl eine sichere 2/3 Mehrheit im StuPa, was super für die Arbeit der Initiativen und natürlich des Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) ist.

Zur Wahl zum Fachbereichsrat (FBR) wurden unsere 3 Wahlvorschläge ebenfalls mit einer doch deutlichen Mehrheit gewählt. Alle Menschen der FSI Geschichte, die auf der FBR Liste standen habt ihr auch die Möglichkeit gegeben in der künftigen Legislatur sich durch Vertretung im FBR zu beteiligen. Das Ergebnis seht ihr hier in der eingefügten Bekanntmachung_vorl._Wahlergebnis_FBR_2015.

Bei der Wahl zum Akademischen Senat wurden die Listen Fachschafstinitiativen/Offene Liste, Grüne Liste und Uni for All mit 2, 1 und 1 Mandat reingewählt. Damit habt Ihr es möglich gemacht, dass wieder das Gruppenveto der Studierenden ausgeübt werden kann und auch wieder mehr kritisch im AS gearbeitet werden kann. Bekanntmachung AS Wahl.

Wir bedanken uns bei allen Wähler_innen, die Ihre Kreuze an der für uns richtigen Stelle gemacht haben und somit eine kritische und emanzipatorische Gremienarbeit von Studierenden Seite aus bekräftigt und sogar gestärkt wurde!

Eure FSI Geschichte

 

Wahlen zum Studierendenparlament (STUPA), Fachbereichsrat (FBR) und Akademischen Senat (AS) vom 13.1-15.1.14

 

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Ihr alle habt es schon mitbekommen oder werdet es bald merken: es ist Wahlkampf an der FU. Viele dumme Phrasen, viele Plakate, viele Listen: sage und schreibe 38 verschiedene Gruppen schlagen sich um 60 Plätze im Studierendenparlament. Wir raten daher: think global, vote local – unterstützt eure Fachschaftsinitiative vor Ort!

Denn auch die FSI Geschichte tritt an. Unter dem Listennamen “Koser Nostra” (Liste 13) kandidieren wir gemeinsam mit der FSI Kunstgeschichte für das Studierendenparlament (Liste 5). Leider dümpelt die Wahlbeteiligung auch an unserem Fachbereich meist bei mageren 7 Prozent oder weniger – d.h. die übergroße Mehrheit der Studis verschenken ihre Stimme. Die meisten fühlen sich nicht richtig informiert, wissen nicht worum es geht – daher hier ein paar kürzestmögliche Fragen und Antorten rund um die Wahlen:


Warum überhaupt wählen?

Das Studierendenparlament (kurz: Stupa) ist zwar ein Operettenparlament mit wenigen politischen Kompetenzen, denn die wesentlichen Entscheidungen an der FU werden in anderen Gremien getroffen, in denen professorale Kungelrunden die Mehrheit haben.
Dennoch ist es nicht egal, wer im Studierendenparlament sitzt. Denn das Stupa wählt den AStA, und der ist das Sprachrohr studentischer Interessen an der FU. Außerdem setzt er sich ganz materiell für studentische Interessen ein: er hat das Semesterticket ausgehandelt, unterstützt studentische Projekte und finanziert aus den studentischen Beiträgen ein umfangreiches Angebot von Studienberatungen.

Es ist also wichtig, dass in Stupa und AStA engagierte Leute sitzen. Abschreckendes Gegenbeispiel ist die TU, wo die CDU-Hochschuljugend den AStA übernahm und die Druckerei verkaufte, sämtlichen Beratungen kündigte, die studentischen PC´s verscherbelte und die großzügigen AStA-Räume zugunsten einiger Kellerbüros aufgab. Offiziell diente das der “Verschlankung” der “AStA-Bürokratie”, faktisch wurde die studentische Infrastruktur schlicht zerschlagen. So etwas darf an der FU nicht passieren!

Warum gerade FSI wählen?

Die FSI´s sind Gruppen von engagierten Studis vor Ort, die sich zum Ziel gesetzt haben, studentische Interessen am Fachbereich zu vertreten. Am Friedrich-Meinecke-Institut ist die FSI Geschichte zur zeit die einzige wirklich aktive studentische Gruppe. Wir sitzen in Instituts- und Fachbereichsrat und streiten dort mit den Profs für eure Interessen, wir organisieren Erstsemestertage und Erstsemesterfahrt, wir bieten Studienberatung und verwalten das Histocafe. Zusätzlich organisieren wir hin und wieder Themenfahrten, Kinoabende etc.

Andere Gruppen, wie etwa die Parteien, sind nur einmal im Jahr am Institut aktiv und organisieren wenig bis gar nichts außer ihren eigenen Wahlkämpfen. Deshalb wollen wir ihnen auch weder das Studierendenparlament noch den AStA überlassen – in diese Gremien gehören engagierte Leute und keine Nachwuchs-Parteikader.

Was vertritt die FSI?

Die FSI ist basisdemokratisch und setzt sich für Emanzpation innerhalb und außerhalb der Uni ein. Wir fordern eine Demokratisierung der Unis, sind für kritische Lehre – und haben noch eine ganze Menge anderer Ideen!

Was, wo, wann und wie wählen?

Die Wahlen finden Statt vom 13.-15. Januar 2015, die Wahllokale sind jeweils von 9:45 bis 16:15 geöffnet. Das zuständige Wahllokal für den Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften ist im Erdgeschoß der Koserstraße 20 eingerichtet, und zwar im Flur vor “Condé”, unserem Lieblings-Pferdegerippe.
Wer nicht am Institut ist, kann auch im Mensa-Foyer in der Silberlaube zur Briefwahl schreiten.

Zum Wählen braucht ihr euren Studiausweis und einen Personalausweis, Führerschein o.ä. Neben dem Stupa wird am 13. und 14.1 außerdem der Fachbereichsrat und Akademische Senat gewählt. Dies sind die Gremien, in denen wirklich wichtige Entscheidungen getroffen werden – umso wichtiger, dass hier engagierte Menschen aus den Basisgruppen sitzen. Daher gilt hier auch: Support your local Ini! Liste 1 wählen! Achtet bitte darauf, dass dies ein anderer Tisch als der des Stupa ist. Das ganze dauert nicht lange und tut nicht weh.

Also: Geht wählen, sagt Freunden und Freundinnen bescheid, verschenkt nicht eure Stimme sondern unterstützt eure FSI vor Ort!