Archiv für den Monat: November 2011

Öffentliches Gespräch am FMI/ Antwort auf offenen Brief

Wir haben seitens der Institutsleitung eine Antwort auf unseren, letzte Woche veröffentlichten, offenen Brief erhalten. (Offener Brief hier nachzulesen) Auch darin wurde sich betroffen zur gewaltsamen polizeilichen Räumung des Seminarzentrums geäußert. Am Mittwoch den 30.11. wird 18. Uhr nun ein Treffen zwischen Studierenden, Dozierenden und Leitung des FMI stattfinden. Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Die Veranstaltung ist öffentlich und so möchten wir alle Studis und Dozierende dazu einladen sich rege zu beteiligen.

Also bis Mittwoch,
FSI Geschichte

Offener Brief an die Institutsleitung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Geschichtsinstitut

mit Bestürzung und Entrüstung hat die Fachschaftsinitiative Geschichte die polizeiliche Räumung des besetzten Seminarzentrums in der Silberlaube vergangenen Mittwoch den 16.11.2011 aufgenommen. Unter den Besetzer_innen und Beobachter_innen befanden sich auch viele Geschichtsstudierende, die Zeug_innen eines martialischen Polizeiaufgebots und Betroffene einer brutalen Präsidiumspolitik wurden. Wir fragen uns, wie zukünftig ein auf lebhafte Diskussion und Kommunikation ausgerichtetes studentisches Engagement möglich sein soll, wenn eine Universität beim kleinsten Anzeichen studentischer Kritik zu Knüppel und Kampfhund greift.
Ignoranz gegenüber kritischen Stimmen, Polizeipräsenz auf dem Campusgelände sowie Anzeigen und Geldstrafen für Studierende, werfen bedrohliche Schatten auf eine Hochschule, die sich mit dem irreführenden Ethos „Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit“ brüstet.
Wir fordern das Friedrich-Meinecke-Insitut als Teil dieser Universität auf Stellung zu der gewalttätigen Räumung der Besetzer_innen zu nehmen und sich gegenüber der Null-Kompromiss-Politik des Präsidenten zu positionieren.

Die FU Berlin muss die Anzeigen gegen die 56 Besetzer_innen zurückziehen!

Fachschaftsinitiative Geschichte

Diese Woche kein Histo-Kino – dafür Wissenschaft und Kritik!!!

Wie eventuell manchen aufgefallen ist, wäre diese Woche wieder Zeit für das fulminante Histo-Kino. Wir haben uns aber entschieden dieses ausfallen zulassen, um euch nicht in Entscheidungszwang zu bringen. Nun können alle Menschen ganz entspannt zu unserer ebenfalls fulminanten „Wissenschaft und Kritik“-Veranstaltung unter dem Titel: „Plädoyer für eine neue Geschichtsschreibung der Arbeit“ , mit Marcel van der Linden kommen. Die Infos zur Veranstaltung findet ihr weiter unten.

Wir freuen uns auf euch und eine interessante Veranstaltung.

FSI Geschichte

Diese Woche kein Histo-Kino – dafür Wissenschaft und Kritik!!!

Wie eventuell manchen aufgefallen ist, wäre diese Woche wieder Zeit für das fulminante Histo-Kino. Wir haben uns aber entschieden dieses ausfallen zulassen, um euch nicht in Entscheidungszwang zu bringen. Nun können alle Menschen ganz entspannt zu unserer ebenfalls fulminanten „Wissenschaft und Kritik“-Veranstaltung unter dem Titel: „Plädoyer für eine neue Geschichtsschreibung der Arbeit“ , mit Marcel van der Linden kommen. Die Infos zur Veranstaltung findet ihr weiter unten.

Wir freuen uns auf euch und eine interessante Veranstaltung.

FSI Geschichte

Wissenschaft und Kritik: „Plädoyer für eine neue Geschichtsschreibung der Arbeit“

Diesen Donnerstag, den 24.11.2011, 18.00 Uhr ist es soweit: Die Veranstaltung der FSI Geschichte in der Reihe „Wissenschaft und Kritik“ steht an. Diese trägt den Titel: Plädoyer für eine neue Geschichtsschreibung der Arbeit. Als Referent wird Marcel van der Linden sprechen, Forschungsdirektor des Internationalen Instituts für Sozialgeschichte und Professor für die Geschichte der sozialen Bewegungen in Amsterdam.

Zum Inhalt der Veranstaltung: Die ”Globalisierung” der Arbeitsgeschichte bedeutet nicht nur eine enorme geographische Erweiterung des Wissenschaftsgebietes. Die Entwicklungen in verschiedenen Teilen der Welt spielen sich ja nicht losgelöst von einander ab. Das hat auch mit den neuen weltweiten Proletarisierungstendenzen zu tun, mit neuen Formen von Arbeiter_innenprotest und Arbeiter_innenbewegungen; zugleich ist das Bewusstsein des weltweiten Zusammenhangs von Prozessen intensiver geworden, die Erkenntnis, dass die Welt ein Ganzes bildet, trotz aller Gegensätze. Diese ”Globalisierung” ruft nach einem neuen Typ von Geschichtsschreibung, der die Ergebnisse der ”alten”, vor allem nordatlantischen Arbeitergeschichte in sich aufnimmt und zugleich in einem neuen (globalen) Rahmen einordnet. Es handelt sich um ein ausserordentlich ambitiöses Projekt, das sich noch in einem frühen Stadium befindet. Der Vortrag wird auf einige Herausforderungen eingehen, die in den folgenden Jahren auf uns zukommen. Dazu gehört selbstverständlich auch die Wiederbelebung der Arbeitsgeschichte in Europa.


Veranstaltungsort: Koserstraße 20 (Friedrich-Meinecke Institut), HS A, 24.11. 18.00 Uhr

Für Getränke ist gesorgt, diese sind gegen eine kleine Spende erhältlich.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Wir freuen uns auf euch und auf eine interessante Veranstaltung
FSI Geschichte

Weitere Infos zur gesamten „Wissenschaft und Kritik“-Reihe findet ihr unter: www.wissenschaft-und-kritik.de.vu

Wissenschaft und Kritik: „Plädoyer für eine neue Geschichtsschreibung der Arbeit“

Diesen Donnerstag, den 24.11.2011, 18.00 Uhr ist es soweit: Die Veranstaltung der FSI Geschichte in der Reihe „Wissenschaft und Kritik“ steht an. Diese trägt den Titel: Plädoyer für eine neue Geschichtsschreibung der Arbeit. Als Referent wird Marcel van der Linden sprechen, Forschungsdirektor des Internationalen Instituts für Sozialgeschichte und Professor für die Geschichte der sozialen Bewegungen in Amsterdam.

Zum Inhalt der Veranstaltung: Die ”Globalisierung” der Arbeitsgeschichte bedeutet nicht nur eine enorme geographische Erweiterung des Wissenschaftsgebietes. Die Entwicklungen in verschiedenen Teilen der Welt spielen sich ja nicht losgelöst von einander ab. Das hat auch mit den neuen weltweiten Proletarisierungstendenzen zu tun, mit neuen Formen von Arbeiter_innenprotest und Arbeiter_innenbewegungen; zugleich ist das Bewusstsein des weltweiten Zusammenhangs von Prozessen intensiver geworden, die Erkenntnis, dass die Welt ein Ganzes bildet, trotz aller Gegensätze. Diese ”Globalisierung” ruft nach einem neuen Typ von Geschichtsschreibung, der die Ergebnisse der ”alten”, vor allem nordatlantischen Arbeitergeschichte in sich aufnimmt und zugleich in einem neuen (globalen) Rahmen einordnet. Es handelt sich um ein ausserordentlich ambitiöses Projekt, das sich noch in einem frühen Stadium befindet. Der Vortrag wird auf einige Herausforderungen eingehen, die in den folgenden Jahren auf uns zukommen. Dazu gehört selbstverständlich auch die Wiederbelebung der Arbeitsgeschichte in Europa.


Veranstaltungsort: Koserstraße 20 (Friedrich-Meinecke Institut), HS A, 24.11. 18.00 Uhr

Für Getränke ist gesorgt, diese sind gegen eine kleine Spende erhältlich.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Wir freuen uns auf euch und auf eine interessante Veranstaltung
FSI Geschichte

Weitere Infos zur gesamten „Wissenschaft und Kritik“-Reihe findet ihr unter: www.wissenschaft-und-kritik.de.vu

Infos zu Bildungsprotesten: FU Präsidium lässt polizeilich räumen

Die Ereignisse der aktuellen Bildungsproteste häufen sich und so wollen wir euch über die letzten Geschehnisse informieren. Am 16.11. fand die angekündigte Vollversammlung mit ca. 1000 Studierenden im HS 1A, in der Silberlaube statt. In der Protestveranstaltung wurden Forderungen für einen hürdenfreien Zugang zu Bildung, einem selbstbestimmten Studium und nach einer demokratischen und antimilitaristischen Universität beschlossen.

Im Anschluss an die VV besetzten Studierende das Seminarzentrum in der Silberlaube, um hier einen Ausgangspunkt zu haben, an dem sie über ihr weiteres Vorgehen und ihre Forderungen diskutieren können. Doch die Universitätsleitung unter Präsident Peter-André Alt zeigte sich in keinster Weise gesprächsbereit und ließ das Seminarzentrum bereits am Abend mit einem martialischen Polizeiaufgebot von 140 Polizist_innen inkl. Hunden räumen. Zuvor traf bereits Zivilpolizei in der FU ein. Wir verurteilen den Einsatz von staatlichen Ordnungshüter_innen auf dem Campusgelände aufs Schärfste und möchten Herrn Alt an seine eigenen Worte erinnern, dass ihm Kommunikation in die Universität hinein und der Dialog mit ihren Mitgliedern wichtig sei (nachzulesen auf dessen Website).
Kommunikation findet jedoch nicht durch den Polizeiknüppel statt. Zur weiteren Information könnt ihr auch die Presseerklärungen des AStA FU nachlesen. Auch wir fordern den Präsidenten zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit den Problemen der Studierenden auf. Sollte er dazu nicht gewillt sein, bleibt fraglich inwiefern er für sein Amt geeignet ist. Menschen die Alt zum Rücktritt auffordern möchten können dies in folgender Petition tun:
http://www.openpetition.de/petition/online/ruecktritt-des-fu-praesidenten

Auf der gestern stattgefundenen Bildungsprotest-Demo taten insgesamt ca. 2000 Studierende sowie Schüler_innen ihren Unmut über die desolate Bildungssituation kund. Auch hier wurde über das gewaltsame Vorgehen gegenüber den FU-Studis am Vortag informiert. Im Anschluss an die Demo trafen dann erneut Menschen in der HU zusammen, um über ihr weiteres Vorgehen zu beraten und besetzten zunächst das Grimm Zentrum. Momentan ist der Kinosaal unterhalb des HU-Audimax besetzt, also schaut mal vorbei….

weitere Infos in Kürze.

Den Pressespiegel zur Räumung des Seminarzentrums findet ihr hier: AStA FU Blog
Bilder zur Räumung und zur Demo gibt es hier: http://www.flickr.com/photos/nickjaussi/sets/72157628019911109/

http://www.flickr.com/photos/nickjaussi/sets/72157628029351783/

Geschichte wird gemacht!

FSI Geschichte

Vollversammlung am 16.11. 12 Uhr

Diesen Mittwoch, den 16.11., wird um 12Uhr im HS 1A in der Rost-und Silberlaube eine Vollversammlung aller FU-Studierenden stattfinden, um über die miserable Bildungssituation zu diskutieren. Parallel dazu wird es auch an HU und TU solche Versammlungen geben. Wir laden alle Studis dazu ein, sich daran zu beteiligen!

Am Tag danach, den 17.11, wird dann um 12 Uhr vor dem Roten Rathaus die diesjährige Bildungsprotest-Demo starten, also wenn ihr auch mit der Situation in euren Seminaren, am Institut oder in der Uni unzufrieden seid, dann kommt vorbei und tragt euren Unmut lautstark auf die Straße!

Und wenn ihr von all dem nicht genug bekommen könnt, möchten wir euch noch die Thementage der ASten der FU, TU und Beuth-Hochschule nahelegen. Diese finden vom 18.10. bis zum 23.10. unter dem Motto: „Protest ohne Inhalt?! Inhalt ohne Protest!?“ statt. Hier soll darüber informiert und diskutiert werden, wie das aktuelle Verhältnis von Wissenschaft und Wirtschaft aussieht, wie es um die derzeitige Zulassungsproblematik steht, wie Forschung für Überwachung und Krieg genutzt wird und welche Perspektiven die Bildungsproteste haben.
Das Programm dazu findet ihr hier.

Histo-Kino: Wer wenn nicht wir

Diesen Donnerstag, den 10.11. zeigen wir im Histo-Kino: „Wer wenn nicht wir“ (D.2011, 126min)

Zum Film: Deutschland in den frühen 60ern. Noch ist das Land ruhig. Doch Aufbruch liegt in der Luft. Auch Bernward Vesper (AUGUST DIEHL), Sohn des NS-Schriftstellers Will Vesper, begehrt auf. Nachts hackt er wütende Sätze in die Schreibmaschine, die er der erstarrten Gesellschaft ins Gesicht schleudern will. Als er auf Gudrun Ensslin (LENA LAUZEMIS) trifft, ist das der Beginn einer extremen Liebesgeschichte: bedingungslos, maßlos, bis über die Schmerzgrenze hinaus. Gemeinsam brechen sie auf, um die Welt zu erobern. Keine zehn Jahre später verliert sich Bernward auf Drogentrips im Wahnsinn, und Gudrun katapultiert sich in den bewaffneten Untergrund. Für beide wird es kein Zurück mehr geben.

Donerstag 20.00 Uhr, Bandito Rosso, Lottumstraße 10 A, U Rosenthaler Platz; U Rosa-Luxemburg- Platz. Der Eintritt ist wie immer frei.

Nach dem Film: Histo-Kino-Mitmachplenum @ Bandito Rosso
Das Histo-Kino wird von euch gemacht! Entscheidet mit, welche Filme gezeigt werden und bringt eure Themen mit ein.