Archiv für den Monat: Februar 2011

Broschürenvorstellung: „Die finnische Revolution“

Am 15.02. (Dienstag) stellt Wladek Flakin die von ihm geschriebene Broschüre „Als der Nordstern rot wurde: Revolution und Konterrevolution in Finnland 1917/1918“ im Histo-Café vor. Der Vortrag wird auf deutsch gehalten, danach gibt es noch viel Zeit für Diskussionen. Los geht’s um 16h.

Das erste sozialistische Land der Welt? Das müsste jedes Schulkind
wissen. Aber das zweite? Die Frage ist wesentlich schwieriger.
Das „kleine und mutige Finnland“ (Väinö Linna),
Land von HolzfällerInnen und HandydesignerInnen, ist
die richtige Antwort. Schon beim Begriff der „finnischen
Revolution“ werden die meisten an irgendeine technische
Erneuerung von Nokia denken. Doch Finnland hatte eine
eigene Rote Armee!
Vor 93 Jahren, im Januar 1918, nahm die finnische ArbeiterInnenklasse
die Macht in ihre Hände, um Unabhängigkeit
für ihr Land und Gerechtigkeit für seine EinwohnerInnen zu
erkämpfen. Die Bourgeoisie schlug mit voller Kraft zurück
– ob finnisch, schwedisch, russisch oder deutsch, sie hielten
alle zusammen gegen die finnischen ArbeiterInnen – und
ermordeten mindestens 20.000 Rote.
Auch wenn das heutige Finnland ein Vorbild sozialer
Ruhe zu sein scheint, finden sich vereinzelt
Spuren dieser Vergangenheit. Die meisten
FinnInnen, abgesehen von den wenigen
KommunistInnen, reden ungern darüber.
International ist die finnische Revolution auch
unter Linken kaum bekannt. Deswegen geht
diese Broschüre der Frage nach, was genau
passiert ist. Und vor allem stellt sie die Frage:
was können wir als RevolutionärInnen heute
daraus lernen?

Broschürenvorstellung: „Die finnische Revolution“

Am 15.02. (Dienstag) stellt Wladek Flakin die von ihm geschriebene Broschüre „Als der Nordstern rot wurde: Revolution und Konterrevolution in Finnland 1917/1918“ im Histo-Café vor. Der Vortrag wird auf deutsch gehalten, danach gibt es noch viel Zeit für Diskussionen. Los geht’s um 16h.

Das erste sozialistische Land der Welt? Das müsste jedes Schulkind
wissen. Aber das zweite? Die Frage ist wesentlich schwieriger.
Das „kleine und mutige Finnland“ (Väinö Linna),
Land von HolzfällerInnen und HandydesignerInnen, ist
die richtige Antwort. Schon beim Begriff der „finnischen
Revolution“ werden die meisten an irgendeine technische
Erneuerung von Nokia denken. Doch Finnland hatte eine
eigene Rote Armee!
Vor 93 Jahren, im Januar 1918, nahm die finnische ArbeiterInnenklasse
die Macht in ihre Hände, um Unabhängigkeit
für ihr Land und Gerechtigkeit für seine EinwohnerInnen zu
erkämpfen. Die Bourgeoisie schlug mit voller Kraft zurück
– ob finnisch, schwedisch, russisch oder deutsch, sie hielten
alle zusammen gegen die finnischen ArbeiterInnen – und
ermordeten mindestens 20.000 Rote.
Auch wenn das heutige Finnland ein Vorbild sozialer
Ruhe zu sein scheint, finden sich vereinzelt
Spuren dieser Vergangenheit. Die meisten
FinnInnen, abgesehen von den wenigen
KommunistInnen, reden ungern darüber.
International ist die finnische Revolution auch
unter Linken kaum bekannt. Deswegen geht
diese Broschüre der Frage nach, was genau
passiert ist. Und vor allem stellt sie die Frage:
was können wir als RevolutionärInnen heute
daraus lernen?

Broschürenvorstellung: „Die finnische Revolution“

Am 15.02. (Dienstag) stellt Wladek Flakin die von ihm geschriebene Broschüre „Als der Nordstern rot wurde: Revolution und Konterrevolution in Finnland 1917/1918“ im Histo-Café vor. Der Vortrag wird auf deutsch gehalten, danach gibt es noch viel Zeit für Diskussionen. Los geht’s um 16h.

Das erste sozialistische Land der Welt? Das müsste jedes Schulkind
wissen. Aber das zweite? Die Frage ist wesentlich schwieriger.
Das „kleine und mutige Finnland“ (Väinö Linna),
Land von HolzfällerInnen und HandydesignerInnen, ist
die richtige Antwort. Schon beim Begriff der „finnischen
Revolution“ werden die meisten an irgendeine technische
Erneuerung von Nokia denken. Doch Finnland hatte eine
eigene Rote Armee!
Vor 93 Jahren, im Januar 1918, nahm die finnische ArbeiterInnenklasse
die Macht in ihre Hände, um Unabhängigkeit
für ihr Land und Gerechtigkeit für seine EinwohnerInnen zu
erkämpfen. Die Bourgeoisie schlug mit voller Kraft zurück
– ob finnisch, schwedisch, russisch oder deutsch, sie hielten
alle zusammen gegen die finnischen ArbeiterInnen – und
ermordeten mindestens 20.000 Rote.
Auch wenn das heutige Finnland ein Vorbild sozialer
Ruhe zu sein scheint, finden sich vereinzelt
Spuren dieser Vergangenheit. Die meisten
FinnInnen, abgesehen von den wenigen
KommunistInnen, reden ungern darüber.
International ist die finnische Revolution auch
unter Linken kaum bekannt. Deswegen geht
diese Broschüre der Frage nach, was genau
passiert ist. Und vor allem stellt sie die Frage:
was können wir als RevolutionärInnen heute
daraus lernen?

Zöllner stoppen und folgenschwere Gesetzesänderung aufhalten!

Für den 15.02.2011 organisiert das Aktionsbündnis Hochschulnovelle an allen drei größten Berliner Universitäten (FU/HU/TU) Vollversammlungen und Infoveranstaltungen. Hier wollen wir allen Statusgruppen der geeignete Raum geboten, ihre individuellen Probleme mit dem Gesetzentwurf kurz darzustellen und anschließend geeignete Gegensteuerungsmöglichkeiten zu finden.

Bildungssenator Zöllner will im Alleingang die Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes durchführen. Die vorher angeforderten Stellungnahmen von 27 Organisationen aus Lernenden, Lehrenden, Beschäftigten und sonstigen Betroffenen wurden dabei weitestgehend ignoriert. Die wenigen Verbesserungen werden durch die vielfältigen Verschlechterungen überschattet.

Gemeinsam müssen wir nun versuchen diese Novellierung zu stoppen und einen längst überfälligen demokratischen Prozess in Gang zu bringen.
Statt auf die jahrelang geforderten, zwingend notwendigen Verbesserungen durchzusetzen, wird nun die gegenteilige Entwicklung forciert.
Ein erschwerter Masterübergang, Zwangsexmatrikulationen, knappe Regelstudienzeit, undemokratische Strukturen, die Verschlechterung der Arbeits- und Lernbedingungen und eine Trennung von Lehre und Forschung können nicht die Konsequenz der Anstrengungen der letzten Jahre sein.

Gemeinsam für Veränderung!
Informiert euch – Kommt zu den Veranstaltungen an eurer Uni!

Deshalb kommt zur Infoveranstaltung am Dienstag, 15.02. um 14h in Hörsaal 2, Silberlaube der FU.

www.Bildungsstreik-berlin.de

Histo-Kino: Science-Fiction unter Hammel&Sichel, 10.02., 20.45h!


Psychologe Kris Kelvin wird zum Planeten Solaris geschickt, um mysteriöse Ereignisse auf der dortigen Forschungsstation aufzuklären. Er trifft nur auf zwei Mitglieder der ursprünglich 85-köpfigen Besatzung. Alle anderen sind aus unerklärlichen Gründen gestorben oder haben sich umgebracht. Kurz nach seiner Ankunft begegnet Kelvin seiner Frau, die Jahre zuvor Selbstmord begangen hatte und für deren Tod er sich schuldig fühlt. Er findet heraus, dass der Planet Solaris als kollektives Bewusstsein die Erinnerungen, Ängste und Wünsche der Kosmonauten widerspiegelt und ihre Gedanken materialisiert. Das Forschungsvorhaben wird für die Besatzung des Raumschiffs zur metaphysischen Reise an die Grenzen menschlichen Seins.
Solaris ist ein Klassiker unter den sowjetischen Science-Fiction-Filmen, die in der UdSSR äußerst populär waren und sich schnell zu einem kritisch-utopischen Medium unter Hammer und Sichel entwickelten.

Donnerstag, 10.02.2011 ab 20.45 (pünktlich!) im Bandito Rosso, Lottumstraße 10a, U-Bhf Rosa-Luxemburg- oder Rosenthaler Platz.

Histo-Kino: Science-Fiction unter Hammel&Sichel, 10.02., 20.45h!


Psychologe Kris Kelvin wird zum Planeten Solaris geschickt, um mysteriöse Ereignisse auf der dortigen Forschungsstation aufzuklären. Er trifft nur auf zwei Mitglieder der ursprünglich 85-köpfigen Besatzung. Alle anderen sind aus unerklärlichen Gründen gestorben oder haben sich umgebracht. Kurz nach seiner Ankunft begegnet Kelvin seiner Frau, die Jahre zuvor Selbstmord begangen hatte und für deren Tod er sich schuldig fühlt. Er findet heraus, dass der Planet Solaris als kollektives Bewusstsein die Erinnerungen, Ängste und Wünsche der Kosmonauten widerspiegelt und ihre Gedanken materialisiert. Das Forschungsvorhaben wird für die Besatzung des Raumschiffs zur metaphysischen Reise an die Grenzen menschlichen Seins.
Solaris ist ein Klassiker unter den sowjetischen Science-Fiction-Filmen, die in der UdSSR äußerst populär waren und sich schnell zu einem kritisch-utopischen Medium unter Hammer und Sichel entwickelten.

Donnerstag, 10.02.2011 ab 20.45 (pünktlich!) im Bandito Rosso, Lottumstraße 10a, U-Bhf Rosa-Luxemburg- oder Rosenthaler Platz.

Histo-Kino: Science-Fiction unter Hammel&Sichel, 10.02., 20.45h!


Psychologe Kris Kelvin wird zum Planeten Solaris geschickt, um mysteriöse Ereignisse auf der dortigen Forschungsstation aufzuklären. Er trifft nur auf zwei Mitglieder der ursprünglich 85-köpfigen Besatzung. Alle anderen sind aus unerklärlichen Gründen gestorben oder haben sich umgebracht. Kurz nach seiner Ankunft begegnet Kelvin seiner Frau, die Jahre zuvor Selbstmord begangen hatte und für deren Tod er sich schuldig fühlt. Er findet heraus, dass der Planet Solaris als kollektives Bewusstsein die Erinnerungen, Ängste und Wünsche der Kosmonauten widerspiegelt und ihre Gedanken materialisiert. Das Forschungsvorhaben wird für die Besatzung des Raumschiffs zur metaphysischen Reise an die Grenzen menschlichen Seins.
Solaris ist ein Klassiker unter den sowjetischen Science-Fiction-Filmen, die in der UdSSR äußerst populär waren und sich schnell zu einem kritisch-utopischen Medium unter Hammer und Sichel entwickelten.

Donnerstag, 10.02.2011 ab 20.45 (pünktlich!) im Bandito Rosso, Lottumstraße 10a, U-Bhf Rosa-Luxemburg- oder Rosenthaler Platz.

Heia Safari? – Auf den Spuren der deutschen Kolonialzeit in Namibia

Namibia ist bei deutschen Tourist_innen ein beliebtes Reiseziel. Wüstenlandschaften und wilde Tiere, wilhelminische Bauten und Bier nach deutschem Reinheitsgebot – das Versprechen von Exotik und Vertrautheit wirkt auf viele verlockend. Dass Namibia zwischen 1884 und 1915 Kolonie des deutschen Kaiserreiches war, wird in diesem Zusammenhang meist positiv verklärt; die fatalen Folgen der Kolonialherrschaft für die afrikanische Bevölkerung werden dabei fast immer verschwiegen. Kaum ein Reiseveranstalter weist darauf hin, in welchem Maß die deutsche Kolonialherrschaft Sozial- und Wirtschaftsordnungen zerstörte. Kaum ein_e Safarireisende_r erfährt etwas über Landraub, Zwangsarbeit und alltägliche Brutalität. Selbst vom Genozid an den Herero und Nama ist oft nur am Rande die Rede.

Dabei sind die Spuren der kolonialen Gewaltherrschaft bis heute sichtbar. Sie finden sich an so alltäglichen Orten wie Friedhöfen, Campingplätzen und Straßenrändern. In einem Reisebericht der etwas anderen Art möchte ich ausgehend von diesen Spuren auf das Ausmaß, aber auch die Folgen der deutschen Kolonialherrschaft in Namibia näher eingehen und diese dann gemeinsam diskutieren.

Montag, 07.02.2011, 21h, beim Histo-Tresen im Bandito Rosso, Lottumstraße 10a, U-Bhf Rosa-Luxemburg- oder Rosenthaler Platz.

StuPa-Wahlen 2011: Fachschaftsinis oben auf…

In der letzten Woche wurde das Studierendenparlament der FU 2011 gewählt. Nach zwei Wochen Wahlkampf, drei Tagen Wahl und schließlich einem Tag Stimmenauszählung war es dann so weit: die Ergebnisse der StuPa- und Fachschaftsratswahlen standen fest.
Einmal mehr gaben die Studierenden der FU den Fachschaftsinis und den unabhängigen linken und emanzipatorischen Listen für das StuPa ihr Vertrauen. Allein 27 von 60 Sitzen gingen an Fachschaftsinis und institutsnahe Basisgruppen, von denen sich die meisten weiterhin für einen parteiunabhängigen, linken AStA einsetzen werden. Die FSI (Kunst-)Geschichte konnte das Ergebnis des letzten Jahres nach Stimmen verbessern (von 129 auf 146 Stimmen) und wird auch im kommenden Jahr mit 2 Sitzen im 60-köpfigen Parlament vertreten sein. Damit sind wir mit wenigen Stimmen am dritten Sitz vorbeigeschrammt, aber nach FSI Jura/Café Tatort und den FSI Wiwiss drittstärkste Fachschaftsiniti im StuPa.
Insgesamt traten in diesem Jahr verwirrend viele (47) Listen an, als stärkste Kraft ging dieses Mal die Hochschulvertretung der SPD, die Jusos, aus den Wahlen hervor. Insgesamt kamen die Parteilisten sanken auf 15 Sitze (letztes Jahr 16).

Auch bei den Wahlen zum Fachschaftsrat Gesch-Kult konnten die Fachschaftsinis triumphieren. Der Großteil der 378 Wähler_innen entschied sich für die Fachschaftsinitiativen, sodass die Liberale Hochschulgruppe, Parteihochschulgruppe der FDP, mit
Im Vergleich zum Vorjahr sank die Wahlbeteiligung am FB Gesch-Kult und an der gesamten FU wieder auf ein Niveau von 2009.

Die FSI Geschichte bedankt sich bei allen Wähler_innen für das Vertrauen. Nachdem der Wahlzirkus vorbei ist, gilt es aber auch wieder aktiv die Universität und unser Institut mitzugestalten. Also kommt bei den nächsten Plena der FSI vorbei und bringt euch ein, Zeit und Ort erfahrt ihr wie immer hier oder per Aushang am FMI!

Hier die offiziellen Wahlergebnisse:
http://www.fu-berlin.de/sites/studwv/Wahlen/StuPa_FSR/amtliche_Bekanntmachung_StuPaFSR_web.pdf