Archiv für den Monat: April 2009

Masterbewerbungsfristen-Chaos 09

Die einheitliche Frist zur Masterbewerbung ist in den letzten Monaten immer wieder hin und her geschoben, aufgehoben und geändert worden.
Bisher gilt: Für verschiedene Master gelten verschiedene Fristen.
In Geschichte sind die Bewerbungsfristen für den Master Public History und die fachwissenschaftlichen Master weiterhin zwischen dem 15.4. – 30.5. für das kommende Wintersemester.

Für alle LEHRAMTSMASTER gilt allerdings die spätere Frist vom 1.7. – 15.8. dieses Jahres.

Aktuelle Infos auf der FU-Homepage unter: http://www.fu-berlin.de/studium/bewerbung/bewerbungsfristen_master.html

Vollversammlung – Donnerstag 23.4.09, 14:00 Uhr, Hörsaal 1A

Erst zum FSI-Plenum – dann zur Vollversammlung. Inhaltlich wird es vor Allem um die dramatischen Kürzungen im Bereich der Bildungspolitik gehen und die damit verbundenen Umstrukturierungen der Universitätslandschaft. Die Umstrukturierungspläne der Universitätsleitung und der einzelnen Fachbereiche müssen diskutiert werden und eventuelle Alternativen aufgezeigt werden. Verpassen wir jetzt die Chance an Entscheidungen mitzuwirken, die für die Studierenden tragbar sind, müssen wir später mit bolognanischen Folgen kämpfen. Das heißt z.B. sich gemeinsam vor dem Senat für einen höheren Hochschuletat stark machen. Wahllose kosmetische Umstrukturierungen nicht einfach hinnehmen. Differenziertheit der Fachbereiche erhalten. Kein Fachbereich muss gehen!

Vollversammlung – Donnerstag 23.4.09, 14:00 Uhr, Hörsaal 1A

Erst zum FSI-Plenum – dann zur Vollversammlung. Inhaltlich wird es vor Allem um die dramatischen Kürzungen im Bereich der Bildungspolitik gehen und die damit verbundenen Umstrukturierungen der Universitätslandschaft. Die Umstrukturierungspläne der Universitätsleitung und der einzelnen Fachbereiche müssen diskutiert werden und eventuelle Alternativen aufgezeigt werden. Verpassen wir jetzt die Chance an Entscheidungen mitzuwirken, die für die Studierenden tragbar sind, müssen wir später mit bolognanischen Folgen kämpfen. Das heißt z.B. sich gemeinsam vor dem Senat für einen höheren Hochschuletat stark machen. Wahllose kosmetische Umstrukturierungen nicht einfach hinnehmen. Differenziertheit der Fachbereiche erhalten. Kein Fachbereich muss gehen!

Auftaktplenum der FSI Geschichte – kommt vorbei!

Das erste Plenum dieses Sommersemesters findet im Histo-Café (Raum A111) am Donnerstag, den 23.04., um 13 Uhr statt. Dort werden wir uns über das Histo-Kino, eine geplante Veranstaltungsreihe zum Thema „Historische Wissenschaftskritik“, kommende Partys, unsere Vokü, Neuigkeiten aus den Gremien und aktuelle (hochschul-)politische Themen austauschen und beraten. Auch für deine Ideen und Interessen ist noch genug Platz.
Außerdem gehört das Histo-Café zu unseren ständigen Aktivitäten. Es befindet sich in den Räumen A111 und A112 und ist mittlerweile seit über 10 Jahren als studentisch-verwaltetes Café am Institut. Es bildet einen Gegenpol zu dem anonymen Massenbetrieb in den Mensen, auf gemütlichen Sofas gibt es Tee und Kaffee gegen Spende. Falls du Interesse hast eine Café-Schicht zu übernehmen oder einfach mal in die Organisation des Cafés reinschnuppern möchtest, dann komm einfach eine Stunde früher, um 12 Uhr, zum Café-Plenum vorbei.
Falls dir der letztendliche Termin nicht passen sollte, du aber Lust hast dich in der Ini oder im Café zu engagieren, schreib uns einfach eine E-Mail oder sprich uns im Histo-Café an. Bis hoffentlich bald also.

Auftaktplenum der FSI Geschichte – kommt vorbei!

Das erste Plenum dieses Sommersemesters findet im Histo-Café (Raum A111) am Donnerstag, den 23.04., um 13 Uhr statt. Dort werden wir uns über das Histo-Kino, eine geplante Veranstaltungsreihe zum Thema „Historische Wissenschaftskritik“, kommende Partys, unsere Vokü, Neuigkeiten aus den Gremien und aktuelle (hochschul-)politische Themen austauschen und beraten. Auch für deine Ideen und Interessen ist noch genug Platz.
Außerdem gehört das Histo-Café zu unseren ständigen Aktivitäten. Es befindet sich in den Räumen A111 und A112 und ist mittlerweile seit über 10 Jahren als studentisch-verwaltetes Café am Institut. Es bildet einen Gegenpol zu dem anonymen Massenbetrieb in den Mensen, auf gemütlichen Sofas gibt es Tee und Kaffee gegen Spende. Falls du Interesse hast eine Café-Schicht zu übernehmen oder einfach mal in die Organisation des Cafés reinschnuppern möchtest, dann komm einfach eine Stunde früher, um 12 Uhr, zum Café-Plenum vorbei.
Falls dir der letztendliche Termin nicht passen sollte, du aber Lust hast dich in der Ini oder im Café zu engagieren, schreib uns einfach eine E-Mail oder sprich uns im Histo-Café an. Bis hoffentlich bald also.

Projekttutorium im Sommersemester: Berliner Universitäten im Systemkonflikt – Mythen und mediale Darstellungen

Die Geschichtsschreibung großer Institutionen ist häufig geprägt von positiven und geradlinigen Darstellungen – keine Nachfragen, keine Streitpunkte, keine Krisen. Sie soll die gegenwärtige Situation rechtfertigen und nicht etwa kritisch hinterfragen. So ist es auch mit der Geschichte von Universitäten und deren Rolle im gesamtgesellschaftlichen Kontext. Von der Gründung der Freien Universität 1948 an ist die Geschichte der beiden großen berliner Universitäten, der FU und HU, stets aufs engste Verknüpft und spiegelt den Zeitgeist des jeweiligen historischen Kontexts.
Neben Fragen nach den Gründungsmythen der beiden Universitäten und ihrer Aktualisierung, nach Bildern vom Anderen und der politischer Instrumentalisierung von Geschichte, soll im ersten Teil des Projekttutoriums auch die Frage nach Objektivität und adäquater (massenmedialer) Repräsentation von Geschichte aufgeworfen werden. Exemplarisch soll dies am Beispiel der Geschehnisse von erstens 1945 bis 1948, also der (Neu-)Gründung der drei Berliner Universitäten; zweitens 1967/68 an FU, einschließlich der Universitätsreform von 1969 und den Reaktionen darauf, speziell in Form der „Notgemeinschaft für eine Freie Universität“ und den Auswirkungen des Prager Frühlings auf die Berliner Studierendenschaft in Ost und West und drittens der Ereignisse um den Unimut-Streik 1988/89 bis zur Vereinigung der beiden deutschen Staaten geschehen.
Trotz des theorielastigen Inhalts soll versucht werden, ein abwechslungsreiches Seminar zu gestalten, in dem verschiedene Formen der Kleingruppenarbeit und -diskussion ausprobiert werden und auch Exkursionen und Ausstellungsbesuche ihren Platz finden. Im zweiten Teil des Projekttutorium im WS 2009/10 soll in mehreren Projektarbeitsgruppen u.a. auf den Teil einer Ausstellung, eine Publikation und im besten Fall auch auf einen kleinen Dokumentarfilm hingearbeitet werden.
Das PT findet 14tägig, immer mittwochs von 16-20 Uhr im Sprachenzentrum des Hegel-Baus auf dem Campus der HU (Dorotheenstr. 24), Raum 3019, statt, erstes Treffen ist am 22.04.. Fragen könnt ihr per Mail an ptunikonflikt@web.de richten. FU Studierende können sich das Projekttutorium möglicherweise als ABV-Kurs anrechnen lassen, auch nicht Studierende sind Willkommen.

Projekttutorium im Sommersemester: Berliner Universitäten im Systemkonflikt – Mythen und mediale Darstellungen

Die Geschichtsschreibung großer Institutionen ist häufig geprägt von positiven und geradlinigen Darstellungen – keine Nachfragen, keine Streitpunkte, keine Krisen. Sie soll die gegenwärtige Situation rechtfertigen und nicht etwa kritisch hinterfragen. So ist es auch mit der Geschichte von Universitäten und deren Rolle im gesamtgesellschaftlichen Kontext. Von der Gründung der Freien Universität 1948 an ist die Geschichte der beiden großen berliner Universitäten, der FU und HU, stets aufs engste Verknüpft und spiegelt den Zeitgeist des jeweiligen historischen Kontexts.
Neben Fragen nach den Gründungsmythen der beiden Universitäten und ihrer Aktualisierung, nach Bildern vom Anderen und der politischer Instrumentalisierung von Geschichte, soll im ersten Teil des Projekttutoriums auch die Frage nach Objektivität und adäquater (massenmedialer) Repräsentation von Geschichte aufgeworfen werden. Exemplarisch soll dies am Beispiel der Geschehnisse von erstens 1945 bis 1948, also der (Neu-)Gründung der drei Berliner Universitäten; zweitens 1967/68 an FU, einschließlich der Universitätsreform von 1969 und den Reaktionen darauf, speziell in Form der „Notgemeinschaft für eine Freie Universität“ und den Auswirkungen des Prager Frühlings auf die Berliner Studierendenschaft in Ost und West und drittens der Ereignisse um den Unimut-Streik 1988/89 bis zur Vereinigung der beiden deutschen Staaten geschehen.
Trotz des theorielastigen Inhalts soll versucht werden, ein abwechslungsreiches Seminar zu gestalten, in dem verschiedene Formen der Kleingruppenarbeit und -diskussion ausprobiert werden und auch Exkursionen und Ausstellungsbesuche ihren Platz finden. Im zweiten Teil des Projekttutorium im WS 2009/10 soll in mehreren Projektarbeitsgruppen u.a. auf den Teil einer Ausstellung, eine Publikation und im besten Fall auch auf einen kleinen Dokumentarfilm hingearbeitet werden.
Das PT findet 14tägig, immer mittwochs von 16-20 Uhr im Sprachenzentrum des Hegel-Baus auf dem Campus der HU (Dorotheenstr. 24), Raum 3019, statt, erstes Treffen ist am 22.04.. Fragen könnt ihr per Mail an ptunikonflikt@web.de richten. FU Studierende können sich das Projekttutorium möglicherweise als ABV-Kurs anrechnen lassen, auch nicht Studierende sind Willkommen.

Projekttutorium im Sommersemester: Berliner Universitäten im Systemkonflikt – Mythen und mediale Darstellungen

Die Geschichtsschreibung großer Institutionen ist häufig geprägt von positiven und geradlinigen Darstellungen – keine Nachfragen, keine Streitpunkte, keine Krisen. Sie soll die gegenwärtige Situation rechtfertigen und nicht etwa kritisch hinterfragen. So ist es auch mit der Geschichte von Universitäten und deren Rolle im gesamtgesellschaftlichen Kontext. Von der Gründung der Freien Universität 1948 an ist die Geschichte der beiden großen berliner Universitäten, der FU und HU, stets aufs engste Verknüpft und spiegelt den Zeitgeist des jeweiligen historischen Kontexts.
Neben Fragen nach den Gründungsmythen der beiden Universitäten und ihrer Aktualisierung, nach Bildern vom Anderen und der politischer Instrumentalisierung von Geschichte, soll im ersten Teil des Projekttutoriums auch die Frage nach Objektivität und adäquater (massenmedialer) Repräsentation von Geschichte aufgeworfen werden. Exemplarisch soll dies am Beispiel der Geschehnisse von erstens 1945 bis 1948, also der (Neu-)Gründung der drei Berliner Universitäten; zweitens 1967/68 an FU, einschließlich der Universitätsreform von 1969 und den Reaktionen darauf, speziell in Form der „Notgemeinschaft für eine Freie Universität“ und den Auswirkungen des Prager Frühlings auf die Berliner Studierendenschaft in Ost und West und drittens der Ereignisse um den Unimut-Streik 1988/89 bis zur Vereinigung der beiden deutschen Staaten geschehen.
Trotz des theorielastigen Inhalts soll versucht werden, ein abwechslungsreiches Seminar zu gestalten, in dem verschiedene Formen der Kleingruppenarbeit und -diskussion ausprobiert werden und auch Exkursionen und Ausstellungsbesuche ihren Platz finden. Im zweiten Teil des Projekttutorium im WS 2009/10 soll in mehreren Projektarbeitsgruppen u.a. auf den Teil einer Ausstellung, eine Publikation und im besten Fall auch auf einen kleinen Dokumentarfilm hingearbeitet werden.
Das PT findet 14tägig, immer mittwochs von 16-20 Uhr im Sprachenzentrum des Hegel-Baus auf dem Campus der HU (Dorotheenstr. 24), Raum 3019, statt, erstes Treffen ist am 22.04.. Fragen könnt ihr per Mail an ptunikonflikt@web.de richten. FU Studierende können sich das Projekttutorium möglicherweise als ABV-Kurs anrechnen lassen, auch nicht Studierende sind Willkommen.

13.Teil der Hochschulpolitischen Reihe des AStA FU

Die Hochschulpolitische Reihe des AStA FU beschäftigt sich seit 1984 mit der Geschichte und Theorie der Universität, der Wissenschaft, der Studierendenschaft und des Studiums. Mit Jens Wenickes „Hochschule im historischen Prozess – Zum Verhältnis von Universitätsentwicklung, Klassengesellschaft und Macht“ ist zu Semesterbeginn der 13. Teil der Serie erschienen. Soziale Ungleichheiten zu legitimieren, indem diese mit Bildungsunterschieden begründet und jene wiederum auf amtlich zertifizierte Unterschiede an Begabung und Eignung zurückgeführt werden, ist eine zentrale Funktion des Bildungssystems und seiner Hochschulen. Dieser Prozess der (Re-)Produktion und Entpolitisierung gesellschaftlicher Ungleichheiten wird von Wernicke in einer historisch-materialistischen Analyse des Wandels der deutschen Hochschulstrukturen in den letzten beiden Jahrhunderten untersucht. Der Band ist ab sofort im Histo-Café, im AStA FU (Otto von Simson Str. 23, 14195 Berlin, info@astafu.de) und allen anderen gut sortierten studentischen Cafés kostenfrei erhältlich. Die älteren Publikationen sind auch online zu finden.

Neues AVV erschienen

Ab sofort könnt ihr euch im Alternativen Veranstaltungsverzeichnis (kurz: AVV) über Projekttutorien, autonome Seminare, Bildungs- und Beratungsprojekte im kommenden Sommersemester informieren. Die Veranstaltungen stehen auch für Nicht-Studierende offen, thematisch befassen sie sich meist mit dem, was im durchstrukturierten und verwertungsorierentierten Unialltag keinen Platz findet: kritischer Wissenschaft, selbstorganisiert und selbstverwaltet, mit dem Anspruch alternative Formen von Bildung zu erproben.